Die Fische der Sinn in Wort und Bild
Der Hauptfisch in der hessischen Sinn ist die Äsche (Thymallus thymallus Linnaeus, 1758)
Sie erreicht in der Sinn Größen von ca. 50 cm und ist seit 2002 ganzjährig
geschützt.
Durch das Äschenenprojekt der ARGE-Sinntal konnte der Zusammenbruch der Population nach dem verheerenden Kormoraneinfall verhindert werden.
Der Nachwuchs für die nächsten Jahre ist hoffentlich gesichert.
In der Schmalen Sinn dominiert die Bachforelle (Salmo trutta forma fario Linnaeus, 1758) den Fischbestand.
Auch sie erreicht in der Sinn stattliche Größen und die Laichfische werden durch ein Brittelmaß von 41-50 cm geschützt.
Fische zwischen 30 und 40 cm und solche über 50 cm können entnommen werden (zwei Stück pro Tag)
Wie in jeden Mischgewässer unserer Region sind auch die Weisfische gut
vertreten.
In der Sinn sind das hauptsächlich Döbel (Leuciscus cephalus Linnaeus, 1758)
wie dieser Prachtbursche von ca. 45 cm. Weiterhin sind
Hasel (Leucisus leucisus Linnaeus, 1758), Rotaugen und
Rotfedern in der Sinn anzutreffen.
Zum Artenhilfsprogramm der ARGE-Sinntal gehört die Wiederansiedlung von ehemals flächendeckend vorhandenen Fischarten wie der
Barbe (Barbus barbus Linnaeus, 1758), deren Bestand in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist.
Erste Erfolge unserer Besatzversuche stimmen uns zuversichtlich!
Die Nase (Chondrostoma nasus Linnaeus, 1758) ist leider auch schon aus der hessischen Sinn verschwunden. Durch massiven Besatz mit Jungtiern aus dem Maineinzugsgebiet versuchen wir, diese wunderschönen Fische wieder heimisch zu machen.
Schöne Regenbogenforellen kann man auch manchmal fangen. Sie sind aber recht selten in der Sinn.
Auch Karpfen sind manchmal anzutreffen.
Die Rutte oder Quappe ist in Hessen ganzjährig geschützt und kommt in der Sinn vereinzelt vor.
Flächendeckend ist das Bachneunauge zu finden.
Auch die Koppen sind wieder häufiger anzutreffen.
Gerade in Altengronau sind Schmerlen
und Gründlinge recht häufig.
Selbst Dreistachlige Stichlinge kommen in der Schmalen Sinn vor.
Woher allerdings dieser Giebel
diese Schleie
und diese Goldorfe stammen, bleibt unbekannt.