Hier finden Sie in loser Folge aktuelle Nachrichten rund um die Sinn und die ARGE-Sinntal.


04.11.2008

Trotz spätem Herbst schwimmt kaum Laub auf dem Wasser und die Trockenfischerei ist sehr spannend.

Die Äschen sind endlich wieder da, nachdem sie sich im Sommer so erfolgreich versteckt hatten.

Laichgruben der Bachforellen sind noch nicht zu sehen. Es kann aber nicht mehr lange dauern.


27. September 2008

Die Elektrobefischeng der der Ober- und Untergräben des Marmorwerks ergaben wiedermal einen erfreulichen Bestand an Koppen, Elritzen, Gründlingen und Schmerlen. Natürlich wurden auch Bachforellen, Äschen und Döbel gefangen. Sie wurden in den oberen Teil der Sinn umgesetzt.
Zum ersten Mal traten bei dieser Befischung auch Signalkrebse in Erscheinung. Sie besiedeln der Untergraben komplett und werden sich wohl langsam in der Sinn ausbreiten. Hier ein paar Bilder:

Leider übertragen die Signalkrebse in Europa einen Pilz, an dem sie zwar nicht erkranken der aber der für sämtliche europäischen Krebsarten tödlich ist. Wir werden uns mit der Signalkrebsbesiedlung befassen müssen.


03. September 2008

40er Barbe von Johannes Crämer

Die Barben sind zurück. Dieses schöne Exemplar konnte unser Gast Johannes Krämer heute fangen. Der Fisch nahm eine Nymphe am Wehr beim Feuerwehrgerätehaus. Herzlichen Glückwunsch zu dem schönen Fang.


04. Juni 2008

Durch anhaltendes Hochwasser im März mussten wir die Bestandserfassung in der Sinn in Altengronau verschieben. Da die Äschenbrütlinge mittlerweile ihre Laichbetten verlassen haben, wurde dies nun nachgeholt. Hier die Ergebnisse der Elektrobefischung der 400m langen Referenzstrecke:

Fischart Bestand am 4. Juni 2008 Bestand am 3. April 2002
Aal (Anguilla anguilla) 18 1
Äsche (Thymallus thymallus) 215 69
Bachforelle (Salmo trutta trutta morpha fario) 64 21
Barbe (Barbus barbus) 37 0
Gründling (Gobio gobio) 200+ 0
Nase (Chondrostoma nasus) 5 0
Bachschmerle (Noemacheilus barbatulus) 200+ 0
Döbel (Leuciscus cephalus) 170 24
Hasel (Leuciscus leuciscus) 28 9
Elritze (Phoxinus phoxinus) 8 0
Rutte Quappe (Lota lota) 0 3
Rotauge (Rutilus rutilus) 54 12
Groppe/Koppe (Cottus gobio) 1 0
Bachneunauge (Lampetra planeri) vorhanden ?

Die Arten Barben, Gründlinge, Schmerlen, Elritzen, Koppen und Nasen sind erfolgreich wieder angesiedelt worden. Bei den Barben ist der erste Nachwuchs festgestellt und laichreife Fische auch bei den anderen Arten nachgewiesen worden. Die Befischung war durch den Regen und die zunehmende Eintrübung schwierig. Die Fangeffizienz lag bei geschätzt maximal 35%. Insbesondere bei den Kleinfischen war durch das Massenvorkommen die Bestimmung nur eingeschränkt möglich. Bei Koppen und Elritzen ist durch diesen Umstand von einem wesentlich höheren Bestand auszugehen. Allen Beteiligten ist für ihren Einsatz besonders zu danken.

Hier noch einige Bilder:


Döbel ohne Ende, unterhalb der Dorfbrücke


Eine Bachforelle und eine Barbe


Elritzen im Laichkleid


aus der Nähe (leider nicht ganz scharf...)


Die Brückenäschen


Vier Döbel, ein Rotauge, eine Bachforelle, dazu noch eine Elritze und eine Bachschmerle!


Endlich mal eine Nase!


Der Döbel musste mit zum Abendessen. Er hatte nur Grünzeug im Magen.


Abends an der Schmalen Sinn. Es geht auch mit Fliege und ohne die roten Handschuhe


17. Mai 2008

Bestandserfassung mittels Elektrofischerei an der Schmalen Sinn (Tageskartenstrecke unterhalb Mottgers). Hier sind Bilder einger Exoten, wie wir sie in der schmalen Sinn immer wieder entdecken:

Diese schöne Barbe hat einen Aufstieg von ca. sieben Kilometern in zwei Jahren hinter sich (Grillhütte Altengronau bis Mottgers).

Ein Giebel

Diese Goldorfe dürfte aus einen Gartenteich stammen.

Woher diese Schleie wohl stammt?

Hauptsächlich fingen wir allerdings Bachforellen und Äschen, die sich in sehr guter Kondition befanden.

Dazu noch Koppen, Gründlinge und einige Rotaugen und Döbel.


14. Main 2008

Einige Bilder eine wundervollen Tages an Sinn und Schmaler Sinn:


24. April 2008


Die Schachblumenblüte ist in vollem Gange. Die Sinnwiesen in Altengronau sind das einzige Vorkommen dieser wunderbaren Blume in Hessen.


23. April 2008

Nach fast sechs Monaten mit viel, viel Wasser nähern sich die Pegel der Sinn langsam der Befischbarkeit. Bevor die Saison richtig losgeht haben wir die Gelegenheit genutzt, wieder ein Teilstück des Schlupp(brunnen)bachs abzufischen. Auf einen Stück von ca. 500 Metern Länge entnahmen wir 322 urgesunde, wilde Bachforellen zwischen 6 und 33 cm. Diese Fische wurden in die Sinn oberhalb von Altengronau umgesetzt. Weiterhin konnten wir einen starken Bestand an Koppen feststellen und sehr große Steinfliegen und Köcherfliegen beobachten.

Dieser See wurde von den Bibern angelegt.

Hier noch einige Steinklammerer der Art Epeorus sylvicola, die noch nicht ganz schlupfreif waren.

Weiterhin wurden die Jahres- und die Tageskartenstrecke mit Bachforellen der Fischzucht Lothar Keidel aus der Rhön besetzt.

Es sind wunderschön gefärbte, gesunde Bachforellen, die unseren Gästen sicher viel Freude machen werden.


Es will nicht Frühling werden, im Sinntal. Die Sinn bei ca. 4 m³/h Abfluss am Pegel Bad Brückenau.


Ausleitungsstrecke in Altengronau.


Schmale Sinn am Sportplatz in Mottgers.


Die Äschen sind noch da.


So sieht die Sinn im Frühjahr bei ca. 5 m³/h Abfluss am Pegel Bad Brückenau aus.

Bei 30 cm Sichttiefe sieht es tatsächlich trübe aus mit der Fischerei.

Auch bei der Grillhütte das selbe Bild.

Nur die Biber stört das nicht weiter. Hier eine der zahlreichen "Biberrutschen".


08. Januar 2008

Hallo Freunde, Frohe Kunde.
Heute Abend kam die Nachricht, der Zuwendungsbescheid liegt vor, die finanziellen Mittel sind definitiv bestätigt.
Das Umgehungsgerinne wird wie geplant gebaut, wenn auch mit einem Jahr Verspätung.

Na dann prosit!

Alfred