Hier finden Sie in loser Folge aktuelle Nachrichten rund um die Sinn und die ARGE-Sinntal.
26.06.2010
Hier mal ein kleiner Fangbericht vom 25. Juni 2010
Heute war ich etwas früher an der Sinn.
Da ich Spätschicht hatte, bin ich schon recht früh aufgestanden und stand um
5°° Uhr in der Sinn.
Bei zehn Grad, Nebelschwaden und Sonne war es etwas frisch aber trotzdem schön,
da der Wind ausblieb.
Die Forellen liessen sich recht gut mit einer Nassfliege ansprechen und gegen
sieben sind sogar ein paar Fische gestiegen,
darunter diese wunderbare Äsche.
Auch in diesem Loch gab es
eine wunderschöne Bachforelle, die mit der Trockenfliege spielen wollte.
Ich habe mich dann bis zur Dorfbrücke in Altengronau durchgefischt, wo noch
zwei Äschen kurz vor den Füssen entlassen wurden.
Dann noch zwei Hefeschnecken
und einen Milchkaffee beim Kirchenbäcker und es hätte ein super Tag werden
können, wenn ich nicht zur Spätschicht ....
Petri und tight lines
Peter
29.05.2010
Nach den verherenden Schäden durch die Kormorane im Winter 2010 hat die ARGE-Sinntal wiedermal Kompensationsbesatz eingebracht.
Lothar Keidel mit seinen wunderschönen Bachforellen.
Diese Fische machen richtig Spass am leichten Gerät.
Äschen gibt es auch noch. Leider haben die schwarzen Vögel nicht mehr viele
übrig gelassen.
Gönnen Sie sich mal einen Tag an unseren Gaststrecken. Sie werden überrascht
sein.
26.05.2010
Offensichtlich durch einen Unfall gerieten einige Regenbogenforellen in die Jahreskartenstrecke und auch in die Tageskartenstrecke der hessischen Sinn.
Die ARGE-Sinntal hat mit dieser Maßnahme nichts zu tun.
Da sie noch nicht das Mindestmaß für Forellen von 35cm erreichen, bitten wir
unsere Gäste, die Fische nicht zu entnehmen.
21.05.2010
Auch die Frankfurter Rundschau berichtet von unseren Problemen mit dem Kormoran:
19.05.2010
28.04.2010 Bestandsentwicklung in der Referenzstrecke 400 m Sinn:
Im Rahmen unserer seit 9 Jahren durch Elektro-Befischung erfassten Fischbestände
mussten wir eine bedrückende Realität zur Kenntnis nehmen.
Große Verluste und ca. 80 % durch Kormorane erheblich verletzte Fische, wovon
ein großer Teil nicht überleben wird. Die Zahl der einfallenden Kormorane hat
sich in den letzten Jahren explosionsartig vermehrt.
Zielsetzung der Erfassung war, die allgemeine Tendenz und die Entwicklung der 6 Fischarten die wir in der Sinn wieder angesiedelt haben zu kontrollieren. In den vergangenen Jahren wurden von uns etwa 54 000 Jungfische zur Wiedereinbürgerung in die Sinn (Weiße Brücke bis Landesgrenze) besetzt, inklusive 18 700 Jungäschen, weil diese Fischart besonders gefährdet ist. Die anderen, seit vielen Jahren nicht mehr vorhandenen Arten waren Barben, Nasen, Gründlinge, Schmerlen, Koppen und Elritzen. Besonders hoch die Verluste durch Kormoranfrass bei größeren Fischen, Äschen, Döbel, Hasel und Barben. Diese Arten hatten sich prächtig entwickelt, sind aber durch die Kormorane in den letzten 3 Jahren dezimiert worden. Kleinfische die zum Artenspektrum gehören sind ebenfalls geschädigt, der jetzige Bestand ist aber noch reproduktionsfähig. Der nachfolgende Auszug aus unserer Datenbank und die Bilder vermitteln hierüber einen guten Überblick.
Bestandsvergleich Hessische Sinn Kilometer 32,5 bis 32,9 Gemarkung Altengronau
Gezeichnete Fische
Die Bereiche oberhalb der erfassten Strecke, Stau und das Naturschutzgebiet,
sind erschreckend leer gefressen. Ein Vergleich mit einem Fischsterben ist
angebracht. Auch in dieser Strecke sind durch Bestandsaufnahmen die
Entwicklungen seit 2002 regelmäßig durch uns erfasst worden.
In den letzten 5 Jahren sind, durch unsere Unterlagen belegt, etwa
3.5 Tonnen Fische im Bereich Altengronau durch Kormorane gefressen worden.
Heimische Vögel, wie Eisvogel, Wasseramsel, Schwarzstorch und Graureiher können
sich ohne nachhaltige Wirkungen an der Fischfauna bedienen. Diese Arten sind
dem Gewässer angepasst, das Jäger- Beuteverhältnis ist mit ihnen ausgeglichen.
Der Kormoran ist kein heimischer Brutvogel, obwohl dies zum Teil behauptet wird.
Er war in Hessen und auch in Bayern lediglich Durchzügler im Winter zu seinen
südlichen Domizilen.
Es gibt keinen Beweis, dass der jetzt bei uns vorkommende Kormoran (Unterart Phalacrocorax Carbo sinensis) Sinensis bedeutet chinesisch bei uns beheimatet war.
Er ist ein Küstenvogel.
Seit 1970 gab es aufgrund der europaweiten Unterschutzstellung und der
Tatsache, dass der Kormoran kaum natürliche Feinde besitzt, ein exponentielles
Wachstum und dadurch eine Ausbreitung der Kormoranpopulationen in das
Binnenland.
Vogelschützer freuen sich zwar über die Populationszunahmen, aber viele
Fischzüchter und unsere heimischen Fischbestände, die jetzt schon zu 80 %
gefährdete Arten sind, stehen vor dem aus.
Der Nahrungsbedarf eines Kormorans beträgt täglich etwa 500 g.
Bei seiner Jagd werden regelmäßig Fische durch seinen Hakenschnabel verletzt,
so dass von Sachverständigen hinreichend bestätigt, noch mindestens die gleiche
Menge letale Wunden erleidet und elend verendet.
Fische bis 50 cm Länge werden gefressen.
Oftmals fressen sich Kormorane so voll, dass sie nicht mehr starten können und
einen Teil wieder ausspeien.
Bei einer Aufnahme haben wir einen Karpfen von ca. 4 Kilo mit sehr schweren
Verletzungen, oberhalb der Grillhütte erfasst.
Der Kormoran jagt mit geschlossenen Augen, er nimmt den Flossenschlag des
späteren Opfers wahr und verfolgt es. Der Fisch hat nur sehr geringe Chancen zu
entkommen.
Ist der Fisch zum Fressen zu groß, bleibt er mit schweren Verletzungen zurück.
Den Edelstein der Gewässer, so wird der Eisvogel auch genannt, ist durch den
Kormoran gefährdet.
Nicht nur die harten Winter machen dem Vogel zu schaffen, sondern auch die
fehlenden Beutefische.
Der Eisvogel ist auf kleine Fische zur Ernährung angewiesen.
Fehlen diese ist er zum Verhungern verurteilt.
Die einzigen Brutfische die dem Eisvogel zur Aufzucht seiner Brut im Frühjahr
zur Verfügung stehen sind kleine Bachforellen etwa ab April und ab Mai kleine
Äschen die sich in den Flachwasserbereichen aufhalten.
Werden diese Fischarten ausgerottet ist der Eisvogel betroffen.
Unseren Briefkopf ziert ein Eisvogel, wir wollen hiermit unsere Verbundenheit
mit der Gesamtaue zum Ausdruck bringen und nicht nur auf den Fluss beschränken.
Bei 3 Monaten Anwesenheit ist pro Kormoran mit einem Verlust von bis zu 100
Kilo Fisch zu rechnen. An manchen Tagen sind über 40 Vögel eingefallen.
Kormorane sind im Sinngrund ab August bis Mai anwesend.
Die Zeiten werden immer ausgedehnter.
Das Resultat eines ausführlichen Schriftverkehrs mit dem Hessischen Umweltministerium und dem Regierungspräsidium Darmstadt, obere Naturschutzbehörde über die entsetzlichen Kormoranschäden führte zu einem Ortstermin nach Altengronau mit nachfolgender Beteiligung.
| Herr Florian Koch | Hess. Umweltministerium | Oberste Fischereibehörde |
| Herr Dr. Christian Köhler | Regierungspräsidium Da. | Obere Fischereibehörde |
| Frau Fillbrandt | Regierungspräsidium Da. | Obere Naturschutzbehörde |
| Frau Augustin | Regierungspräsidium Da. | Obere Naturschutzbehörde |
| Herr Schöcker | Regierungspräsidium Da. | Obere Naturschutzbehörde |
| Herr Siek | Regierungspräsidium Da. | Obere Naturschutzbehörde |
| Herr Dr. Werner | Staatliche Vogelschutzwarte | Hessen, Rheinl.- Pfalz u. Saarland |
| Frau Deuse-Wodicka | Main-Kinzig-Kreis | Untere Naturschutzbehörde |
| Herr Schlegelmilch | Hessen-Forst Schlüchtern | |
| Herr Kollmann | Hessen-Forst Schlüchtern | |
| Herr Rainer Hennings | Vizepräsident Verband Hessischer Fischer uund Sachvertändiger | |
| Herr Peter Paulini | ARGE-Sinntal | |
| Alfred Schmidt | ARGE-Sinntal |
Zunächst war das Interesse unserer Gäste auf die noch reichlich vorhandenen
Schachblumen gerichtet.
Anschließend hatten wir Gelegenheit, den Damen und Herren der beteiligten
Behörden die Schädigungen durch die Kormorane detailliert und durch unsere
Daten untermauert, ausführlich darzulegen.
In angenehmer Atmosphäre erfolgte ein ausführlicher Gedankenaustausch aller
Beteiligten mit dem Ziel Maßnahmen zum Schutz der Fische zu erarbeiten.
Die vorgeschlagenen Bausteine sollen im Rahmen eines Arbeitskreises (Monitoring)
abgestimmt und zügig umgesetzt werden.
Wir hoffen natürlich auf konkrete und nachhaltige Maßnahmen, deren Umsetzung das grausame Gemetzel beendet und die Ausrottung weiterer geschützter Fischarten verhindert wird.
Nach Besprechungsende haben wir gemeinsam rund um die Grillhütte, die Sinn mit den traumhaft natürlichen Strukturen begangen. Biberaktivitäten seltene Pflanzen und 3 Kormoranschlafbäume registriert, wir waren uns einig, solch eine vitale Natürlichkeit muss besondere Verantwortung erfahren.
Die Arge-Sinntal dankt den Teilnehmern recht herzlich für die Aufmerksamkeit und das Verständnis welches sie zum Ausdruck brachten.
Für die ARGE-Sinntal
Alfred Schmidt
Peter Paulini
06.05.2010
Am 06.05.2010 haben wir in freundlicher Atmosphäre die Schäden durch
Kormoranfrass an der Sinn diskutiert und Lösungsansätze formuliert.
Hr. Schöker (Obere Naturschutzbehörde, RP Darmstadt) Alfred Schmidt
(ARGE-Sinntal), Hr. Koch (Umweltministerium, Wiesbaden), Hr. Dr. Werner
(Staatliche
Vogelschutzwarte, Frankfurt), Rainer Hennings (Verband Hessischer Fischer), Hr.
Dr. Köhler (Obere Fischereibehörde, RP Darmstadt), Fr. Augustin (Obere
Naturschutzbehörde, RP Darmstadt), Fr. Fillbrand (Obere Naturschutzbehörde, RP
Darmstadt), Hr. Siek (Obere Naturschutzbehörde, RP Darmstadt), Fr. Deuse-Wodicka
(Untere Naturschutzbehörde, Main-Kinzig-Kreis)
Nicht auf dem Bild: Hr. Schlegelmilch (Hessen Forst, Schlüchtern), Peter Paulini
(ARGE-Sinntal)
03.05.2010
Alfred Schmidt überreichte dem Bürgermeister von Sinntal Herrn Carsten Ullrich eine Spende der ARGE-Sinntal für den wunderschönen, neuen Kindergarten. Weitere Projekte zwischen der ARGE-Sinntal und dem Kindergarten wurden auf den Weg gebracht.
Alfred Schmidt und der Bürgermeister Carsten Ullrich bei der Spendenübergabe.
Beim üblichen Gang an der Sinn wurde wieder ein Eingriff in die Dotierung der Fischaufstiegsanlage festgestellt.
Mit einem Holzklotz und einem Stein wurde der Einfluss in die Anlage versperrt
so das nur noch wenig Wasser durchfloss. Natürlich wurden die Hindernisse
schnell beseitigt. Offensichtlich ist jemand nicht so zufrieden mir der
Aufstiegsanlage und dem Wasser, daß durchfließen muss. Wir werden die Anlage
weiter beobachten müssen.
Bitte melden Sie jeden Eingriff den Sie beobachten sofort an Alfred Schmidt.
01.05.2010
Unsere Elektrofischerei hat bei den Altengronauer Bürgern und der Presse offenbar einen gewissen Eindruck hinterlassen. Viele Zuschauer, vor allem die kleineren, wussten gar nicht, welche Fischarten in der Sinn herumschwimmen. Auch die Presse hat das Thema aufgenommen und sehr gut darüber berichtet. Hier kann man das nachlesen: Bericht von Cordula Betz in der Fuldaer Zeitung
Hilmar Petersen von der ARGE-Sinntal, Anwohner Ludwig Ullrich, der
Bürgermeister Carsten Ullrich und Hr. Blum von der Unteren Naturschutzbehörde
begleiten Alfred Schmidt beim Elektrofischen.
28.04.2010
Nach der Elektrobefischung müssen wir die Zahlen erstmal verdauen. Die Sinn ist
in Altengronau fast leergefressen. Es lässt sich nicht anders beschreiben.
Folgende Fische wurden beim Elektrofischen des ca. 400 Meter langen Teilstücks
gefangen:
Bachforellen wurden 53 Stück gefangen. Ein Verlust von -17 % gegenüber 2009 mit 64 Stück
Äschen wurden 36 Stück gefangen, was einen Verlust von -66 % gegenüber dem Letztjahr mit 107 beträgt. Dieser Fisch ist die Leitfischart und der Bestand betrug 2004 noch 430 Stück!!
Döbel hatten wir 75 Stück was -44% zum Vorjahr bedeutet.
So geht es weiter mit Hasel, Rotaugen und selbst die Barben reduzierten sich von 74 im Letztjahr auf nur noch 22 Stück was ein Verlust von 70% bedeutet.
Einzig die Nase konnte sich etwas verbessern. Wir fingen 26 Stück was 70% mehr als die 15 Fische im Vorjahren waren.
Hier noch ein paar Bilder.
Lothar Keidel an der Anode, Torsten Klagges am Kescher. Joe Seman und Klaus
Paulini schieben das Boot.
Torsten mit einer Barbe
Auch sie zeigt Verletzungen durch Kormoranverbiss
Ein Blick in unser Aquarium am Ufer. Eine Barbe, ein Aal und eine Nase mit
Laichausschlag.
Das ARGE-Sinntal Team Thomas und Simone Hauer, Torsten Klagges und Alfred
Schmidt.
zu einer interessanten fischökologischen Maßnahme in Altengronau im Sinntal am 28.04.2010 um 13.30 Uhr Treffpunkt alte Steinbrücke unterhalb der Kirche
Sehr geehrte Damen,
Sehr geehrte Herren,
im Focus unserer Zeit steht die Biodiversität (Artenvielfalt) der Fließgewässer verstärkt im Interesse der Öffentlichkeit. 2010 ist das internationale Jahr der Biodiversität.
Seit ca. 10 Jahren bemühen wir uns, die durch verschiedene Ursachen verschwundenen Fischarten in der Sinn wieder Einzubürgern. Im einzelnen handelt es sich um Barben, Nasen, Koppen, Elritzen, Gründlinge und Schmerlen. Diese Fische waren bis in die 60er Jahre in großen Vorkommen vorhanden. Bei einer von uns durchgeführten Bestandskontrolle 2002 wurden diese Arten nicht mehr belegt, wir haben hier die hegerische Verpflichtung übernommen. Seit dieser Zeit waren wir bemüht die Defizite im Artenspektrum mit großem, privatem, finanziellen und manuellem Engagement erfolgreich und nachhaltig wieder auszugleichen. Durch jährliche Bestandskontrollen mit Unterstützung des Regierungspräsidiums Darmstadt, Obere Fischereibehörde Herrn Dr. Köhler haben wir seither die Entwicklung der Bestände mittels Elektro-Befischung erfasst.
Jährlich wurden für diese und auch andere Arten bedeutende Populationszunahmen festgestellt, obwohl auch bei manchen Arten, insbesondere bei Äschen große Verluste zu vermelden sind, die aber erklärbare Ursachen haben. Zur Bestandsaufnahme am 28.04.2010 mittels Elektrobefischung durch unseren Partner Lothar Keidel, Fischwirtschaftsmeister aus dem Biosphärenreservat Rhön, wollen wir den Stand der Entwicklung unserer Bemühungen erfassen und dokumentieren.
Durch den Einsatz des Elektrofanggerätes kommen die Fische zur Wasseroberfläche
und werden nach der Erfassung wieder unbeschädigt in ihr Element entlassen.
Diese Maßnahme, bei der man unmittelbar Einblick in das Leben unter Wasser
nehmen kann, ist sicherlich ein besonderes Erlebnis.
Auf dem etwa 400 m langen Teilstück, welches leicht zu begehen ist, werden über
1000 Fische aller Größen bis zu 60 cm erfasst werden können.
Natürlich besteht auch reichlich die Möglichkeit der näheren Betrachtung und
für seltene Aufnahmen.
Weitere Ausführungen über die speziellen Einzelheiten unserer Bemühungen werden
schriftlich und mündlich vor Ort zur Verfügung stehen.
Über eine Rückmeldung zur Teilnahme sind wir dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
für die ARGE-Sinntal
Alfred Schmidt
14.04.2010
Die ARGE-Sinntal nutzt den Schluppbach indem sie alle drei Jahre den Bach
elektrisch abfischt und die entnommenen Bachforellen in die hessische Sinn
besetzt. Das haben wir in diesem Jahr am untersten Stück auch getan. Die
befischten ca. 700 Meter ergaben ca. 350 wilde Bachforellen sowie einige Koppen
die nicht umziehen mussten.
Hier einige Bilder:
Schöne Blumen am Ufer
sowie mir ganz unbekannte Gewächse.
Eine Fichtenschonung, die dem Wind nicht standgehalten hat. Hier zwickten wir
mit dem Elektrofischereigerät einen Biber, der aber gleich in seinem Bau
verschwand.
Der Anodenführer bei der Arbeit.
Diese Koppen sind auch wunderschöne Fische uns sie werden recht groß.
Hier ein Blick in den Kescher beim Besatz in die Sinn.
Selbst diese kleinen Bäche beherbergen doch respektable Fisch, wie diese
wunderschöne 44er Bachforelle!
Hier die 44er und eine traumhafte 52er Bachforelle in der Sinn.
Beim Besatz wurden wir schon
beobachtet!
08.04.2010
Ein Besuch im Schluppbachtal zeigte ausserordentlich Biberaktivitäten. Nachdem sie schon vor zwei Jahren eine Damm gebaut und einen kleinen See errichtet hatten, sind sie nun eine Schritt weiter gegangen:
Das ganze Tal wurde mit einem Damm gesperrt, wodurch der neue See etwas größer wurde.
Holz zum verarbeiten finden die Burschen ja genug.
Was sich im Bach befindet, werden wir bald herausfinden.
Die Tageskartenstrecke ist jetzt soweit befischbar, wenn der Wasserstand weiter fällt.
30.03.2010
Kurz vor Saisonstart sieht es wiedermal nicht sehr einladend aus, an der hessischen Sinn. Bei ca. 5m³/sek. Abfluss am Pegel Bad Brückenau ist an eine sinnvolle Fischerei nicht zu denken.
Soviel zur Sinn in Altengronau.
An der schmalen Sinn läuft auch viel Wasser. Hier die untere Gewässergrenze
(Weissenbachbrücke)
Die Biber sind überall aktiv im Sinngrund.
Alfred Schmidt am Pool bei der Grillhütte (Jahreskartenstrecke).
Hoffentlich sinkt der Wasserspiegel in den nächsten Tagen. Bei einem Abfluß von
kleiner 1,5 m³/sek. kann man die Fischerei an der Sinn wieder geniessen.
Tageskarten gibt es an den bekannten Stellen.
Die ARGE-Sinntal wünscht Ihnen schöne Stunden am Wasser.
26.03.2010
Der NABU hat schon einen recht langen Arm. Die Pressemitteilungen werden offensichtlich ungekürzt und ungeprüft von Tageszeitungen gedruckt. Hier ein Artikel im Maintaler Tagesanzeiger vom 22. März 2010:
Dieses Geschreibsel konnte natürlich nicht unkommentiert bleiben. Peter Paulini von der ARGE-Sinntal versuchte, einige "Informationen" mit einem Leserbrief vom 26. März 2010 gerade zu rücken:
Mann kann solche Artikel nicht einfach so stehen lassen. Jeder sollte dazu seine Meinung äußern!
20.03.2010
Das Schweigen hat ein Ende - Fischer halten nichts vom Kormoranschutz
AUFRUF ZUR DEMONSTRATION
am 20. März 2010,
15.00 Uhr, Münsterplatz, 89073 Ulm
Hier ein paar Bilder:
Und hier noch ein Komentar von Rainer Hennings vom Verband Hessischer Fischer e.V.:
Liebe Freunde der Fischerei,
Hier ein paar kurze Eindrücke von der gestrigen Kormoran-Demonstration in Ulm. Ich selbst war die meiste Zeit im Saal, wo NABU und LB V ihre Jahresvogeltagung abhielten. Im Großen und Ganzen gab es nur einen Austausch der sattsam bekannten Positionen, ein richtiger Schritt vorwärts konnte trotz aller Beteuerungen, der NABU suche die Kooperation, nicht geschafft werden. Immerhin ein kleiner Erfolg ist, dass es Lars Dettmann vom Landesfischereiverband Brandenburg/Berlin gelungen ist, den stellvertretenden NABU-Bundesvorsitzenden Opitz öffentlich darauf festzunageln, dass er in direkter Zusammenarbeit konkrete Vorschläge machen wird, wie den Teichwirten in Brandenburg auch ohne Abschlüsse effektiv geholfen werden kann. Was dabei herauskommen kann, das bleibt abzuwarten ...
Insgesamt kam die Position der Fischerei, im Saal wie in den Medien, ziemlich gut durch. Sie war in der Veranstaltung vertreten durch die Referenten Dr. Reinhard Sosat vom LFV Baden-Württemberg und Dr. Sebastian Hanfland vom LFV Bayern. Die beiden saßen auch bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit auf dem Podium. Das diskutierte aufgrund der NABU-Regie weit gehend unter sich, erst ganz am Ende ließ der Moderator Dr. Nipkow vom NABU eine Fragerunde zu. In der kamen dann statt Fragen eher Diskussionsbeiträge aus dem Saal, überwiegend von den Fischern; unter anderem besonders von Lars Dettmann, dem es so gelang Opitz festzunageln (s. o.), aber auch von mir.
Das hier angehängte Video ist das kürzeste, leider nicht das beste. Ich habe noch ein paar mehr Fotos und Videos, die werden aber zu groß für eine Mail. Ich lasse alles zusammen bei der Geschäftsstelle auf eine CD brennen. Das Foto mit dem Motiv "NABU hat den Vogel des Jahres" ist ein Transparent, das einige Demonstrationsteilnehmer hochgehalten haben. Der Urheber der netten Grafik ist mir leider nicht bekannt.
Hier noch ein Link zur Berichterstattung in der gestrigen Abendschau des Südwestrundfunks
Mit freundlichen Grüßen
VERBAND HESSISCHER FISCHER e. V.
Rainer Hennings
13.03.2010
Unterhalb der alten Dorfbrücke in Altengroanu:
Der Baum hat dem Sturm wohl nicht widerstehen können.
03.03.2010
Alfred Schmidt von der ARGE-Sinntal hatte am 03. März einen Termin mit Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich. Der Bürgermeister wurde über die Projekte und Probleme der Fliegenfischer informiert und er zeigte sich am Geschehen rund um die Sinn sehr interessiert.
Bürgermeister Carsten Ullrich, Abteilungsleiter Günther Kohlhepp und Alfred
Schmidt von der ARGE-Sinntal
Ein kurzer Blick auf die Sinn zeigte einen Abfluss von 5,5 m³/sek am Pegel Bad Brückenau.
Das Frühjahrshochwasser ist hoffentlich schon durchgelaufen.
Einen Kormoranbaum hat das Sturmtief Xynthia schon entfernt.
Die Kormorane sind leider noch da, wenn auch wie hier an der Jossa.
28.02.2010
Die Sinn in Altengroanu bei ca. 10 m³/sek Abfluss am Pegel Bad Brückenau.
17.02.2010
Es ist immer noch Winter in Altengronau. Auch der Wasserstand ist auf
Sommerniveau aber wenn der ganze Schnee schmilzt wird sich wieder einiges tun.
Hier ein paar Bilder:
Hier sind die einzigen Fische zu sehen, die ich in drei Stunden vor der Linse hatte.
Es waren ca. sieben Döbel, alle 40 plus und fast alle schon vom Vogel des Jahres angebissen.
Ansonsten gab es vier Graureiher und sehr viele Spuren im Schnee.
Ein traumhafter Tag mit Sonne und Schnee am Wasser.
Frühling, wo bleist Du??
14.01.2010
Winter mit Schnee an der Sinn in Altengronau. Bei niedrigem Wasserstand und milden Temperaturen um 0 °C sah die Sinn so aus:
Blick von der alten Dorfbrücke stromauf.
Die Fischaufstiegsanlage nach einigen Hochwässern.
In der Jahreskartenstrecke.
Eis am Bäumen und Ästen
Leider fischen wir nicht allein an der Sinn. Dieser Kormoran wurde von uns
gestört und flog auf.
Zurück lies er einen schönen aber toten Döbel.
Der "Vogel des Jahres 2010" fühlt sich wohl an der Sinn.